Andacht – gemeinsam beten

Unsere christlichen Feiertage sind Höhepunkte im Laufe eines Jahres. Zu den größten zählen natürlich vor allem Weihnachten und Ostern. Aber auch Jesu Himmelfahrt sowie Pfingsten sind bedeutende Ereignisse.

  • Kein Wunder, schließlich erfahren wir bei Himmelfahrt, dass Jesus Christus später einmal wieder zur Erde zurückkehren wird.
  • Pfingsten wiederum erinnert ans daran, dass der Heilige Geist auf die Christen erschien und sie mit seiner Kraft bestärkte.

Was aber geschah in der Zwischenzeit? Also im Zeitraum nach Himmelfahrt und vor Pfingsten?

Im Grunde nichts spektakuläres. Und dennoch war es sehr wichtig. Wir finden die Antwort auf diese Frage in Apostelgeschichte 1, 12 – 14. Am Schluss von Vers 14 heißt es in der Neuen evangelistischen Übersetzung wie folgt:

Sie waren einmütig beieinander und beteten beharrlich miteinander.

Apostelgeschichte 1, 14 (gekürzt)

Mit „Sie“ sind hier die Apostel sowie einige andere Gläubigen gemeint. Die Zeit, bis an Pfingsten der Heilige Geist auf die Jünger kommen sollte, überbrückten diese mit Warten. Aber sie taten nicht nur das: Sie trafen sich und beteten schlicht gemeinsam. Somit nutzten sie auch diese Zeit des Wartens ganz aktiv und sprachen als Kollektiv zu Gott und hörten auf ihn.

Was für ein wunderbares Vorbild auch für uns heutige Christen! Wir können davon lernen, wie wichtig das Gebet ist. So sollte das Beten, Reden zu Gott und Hören auf ihn, auch für uns ein grundlegendes Element sein. Wenn möglich in Gemeinschaft mit anderen Christen. Und am besten regelmäßig:

  • einmütig,
  • beieinander,
  • beharrlich,
  • miteinander.

Gott segne euch!