Andacht: Wie lange noch?

Wie lange noch?

Diese Frage stellen sich bestimmt viele von uns.

Wie lange noch müssen wir mit diesen Einschränkungen im Alltag durch das Corona Virus leben?

  • Wie lange noch müssen wir auf so viele wichtige, schöne oder andere Elemente verzichten?
  • Wie lange noch müssen die Kinder zu Hause bleiben, bis sie endlich wieder in die Schule oder Kindergarten können?
  • Wie lange noch muss ich warten, bis ich endlich wieder meine Freunde, Verwandte und andere wichtige Menschen regelmäßig besuchen darf?
  • Wie lange noch müssen wir auf die bisher übliche Gemeinschaft mit anderen Christen verzichten? Gottesdienste, Hauskreise und andere Kleingruppen sind ja vorerst weiterhin untersagt.
  • Wie lange noch sollen wir diese schwere Zeit durchhalten?

Wahrscheinlich hatte sich Noah damals ähnliche Fragen gestellt. Nämlich dann, als die Sintflut fast die gesamte Menschheit und Tierwelt vernichtet hatte. Wir können diese Geschichte in der Bibel nachlesen, in den Kapiteln 6 bis 9 vom 1. Buch Mose.

Dank Gottes Hilfe konnte sich Noah mit seiner Familie auf einer Arche, einem großen Schiff, retten. Vermutlich hatte sich auch Noah gefragt, wie lange er noch warten muss, bis er endlich wieder ein normales Leben führen könne. Wie lange noch er auf dem Schiff ausharren müsse.

Wochen, ja Monate lebte Noah mit seiner Familie isoliert. Naja, nicht ganz. Denn schließlich durften auch 2 Exemplare, 1 weibliches und 1 männliches, von jeder Tierart auf der Arche überleben. Und diese Menge an Tieren sollte auch versorgt werden.

Aber auch die, gefühlt unendliche, Wartezeit ging vorbei. Gott schenkte der Menschheit und den Tieren einen Neuanfang. Dies verdeutlicht, dass Gott auch in scheinbar endlosen, aussichtlosen Situationen eingreift. Er hilft den Menschen, er ist für sie da.

Ja, mehr noch: Gott hat sogar Noah ein Versprechen gegeben. Wir finden das in 1. Mose 8, 22:

„Von jetzt an, solange die Erde besteht, soll nicht aufhören: Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.”

Dieses Versprechen wurde mit einem Symbol festgehalten: Dem Regenbogen. Dazu steht in 1. Mose 9, 16:

„Der Regenbogen wird in den Wolken stehen, und ich werde ihn ansehen und an den ewigen Bund denken, den ich mit euch und allen Lebewesen auf der Erde geschlossen habe.“

Die Welt seit der Sintflut ist definitiv eine andere. Dennoch gibt es Regelmäßigkeiten, konkret in Form von Jahreszeiten und Regenbögen. Diese Routinen erinnern uns an Gott. Daran, dass selbst in den unmöglichsten Schwierigkeiten auf ihn Verlass ist.

Die Welt nach dem Corona Virus wird ebenfalls eine andere sein. Aber eines bleibt: Gott steht zu uns Menschen.

  • Er ist bei uns.
  • Er ist mit uns.
  • Er ist für uns.
  • Wie lange dauert es noch, bis Gott endlich reagiert?
  • Gott handelt immer.
  • Spätestens rechtzeitig.

Gott segne euch!